Ablauf





Bei einem Sterbefall zu Hause ist zuerst der Hausarzt zu benachrichtigen, auch dann wenn bereits ein Notarzt vor Ort war und den Tod festgestellt hat, da dieser keinen Todesschein ausstellt.

Sollte der Hausarzt nicht zu erreichen sein, sollte gleich der Bestatter benachrichtigt werden, dieser wird Ihnen dabei helfen einen anderen Arzt zu kontaktieren.


Spätabends wird der Arzt möglicherweise keinen Hausbesuch mehr machen, in diesem Fall muss mit der Überführung gewartet werden, bis der Arzt seine Untersuchung abgeschlossen hat, da dann in der
Regel am nächsten Tag in der früh stattfindet.


Wenn der Arzt auf den Todesschein vermerkt hat, dass es sich seiner Auffassung nach um eine nicht geklärte Todesursache handelt, muss die Überführung in einen Unfallsarg erfolgen.

Ansonsten wird der Verstorbene in einem gewöhnlichen Sarg überführt.



Die vom Arzt unterzeichnete Todesbescheinigung wird schon bei der Überführung benötigt, ausser der Verstorbene wird in einem Unfallsarg überführt.




Desweiteren benötigt der Bestatter folgende Unterlagen, je nach Familienstand des Verstorbenen:

Bei ledigen: Geburtsurkunde

Bei verheirateten: Heiratsurkunde und, bei Eheschließung nach 1958, das Familienstammbuch

Bei geschiedenen: Rechtskräftiges Scheidungsurteil

Wenn der Verstorbene verwitwet war: Sterbeurkunde des Ehepartners


Sollten Sie nicht über alle benötigten Unterlagen verfügen, so wird Ihnen Ihr Bestatter bei der Beschaffung behilflich sein.



Im Gespräch mit Ihrem Bestatter werden dann die weiteren Details der Bestattung festgelegt, wie z.B.:


- Wahl der Bestattungsart (Erd- oder Feuerbestattung) und Aussuchen des Sargs oder der Überurne.
Wobei die Bestattungsart an sich meist schon vor der Überführung festgelegt wird, da eine Einäscherung selten in einem "gewöhnlichen" Sarg stattfindet, sondern meist in dafür vorgesehenen Särgen.

- Termin für die Trauerfeier

- Gestaltung der Traueranzeigen (Zeitungsanzeigen und Sterbebilder)